Katzenfutter aus eigener Erfahrung – Trockenfutter, Nassfutter oder beides?

Katzen haben einen sehr kleinen Magen, fast so groß wie ein Tischtennisball. Daher sollten sie nicht zu viel auf einem zu fressen bekommen. Bei unserem Kater kommen Atemprobleme dazu, sodass viel Futter auf die Organe drücken würden. Daher haben wir uns dazu entschieden, vier Mahlzeiten anzubieten. Katzen sind ja klassische Jäger und flitzen in der Natur immer los, wenn sie hungrig sind. Sicherlich kann zwei Mal, eine große Portion auch gut funktionieren. Ich habe abgewogen und ausprobiert, wie viel die Kater fressen.

Bei uns sind es 45 Gramm vier Mal am Tag, morgens früh, mittags, spätnachmittags und spätabends. Dazwischen oder dazu gibt es kleine Mengen Trockenfutter. Trockenfutter kannst du gut als Leckerli anbieten, dann kannst du genau prüfen, was drin ist und wenn du es den Katzen ab und an anbietest bleiben sie interessiert. Wichtig ist nur nicht beides zu mischen, da Trockenfutter aufquillt und sie dann zu viel fressen, bei kleinem Magen führt das schnell zu übergeben. Bei uns gibt es immer etwas „knusper“ Trockenfutter, wenn die Kater zeigen, dass sie außerhalb der Fütterungszeiten hungrig sind.

Ich finde es wichtig Nassfutter anzubieten, da es viel Flüssigkeit enthält. Katzen trinken meist etwas zu wenig. Wir geben, wenn es viel Trockenfutter gab zum Nassfutter einen Esslöffel Wasser obendrauf. Unser kleiner Astmahkater Milo trinkt viel und gerne, vor einem Katzenbrunnen haben beide Angst, also klappt es bei uns mit zwei Wasserschalen abseits vom Futter gut. Wichtig ist, dass das Wasser nie direkt neben dem Futter steht. Es reicht voll aus es alle zwei - drei Tage zu tauschen, wichtig ist, dass die Stelle ein bisschen abseits ist und sie ungestört ran können.

Probiere ruhig aus, was am besten funktioniert. Ich finde einen Katzenbrunnen klasse, aber bei unserem beiden wird der leider nicht genutzt.

Futter muss nicht teuer sein, wichtig ist, dass du weißt, was drinsteckt. Wie viel Fleisch drinsteckt und welches und wenig Zucker fütterst. Hier sind wir nicht zu streng, wenn Zuckerrüben drin sind, macht es das Futter ebenso süß? Oder? Nein – Zuckerrüben machen Tierfutter nicht einfach „süß“ im Alltagssinn, aber sie können es energiereicher und leicht schmackhafter machen.

Zuckerrüben (bzw. Rübenschnitzel oder Melasse aus der Zuckerproduktion) enthalten viel Zucker bzw. leicht verdauliche Kohlenhydrate. Wenn sie ins Futter gemischt werden, passiert Folgendes:

  • sie liefern schnell verfügbare Energie

  • sie können die Schmackhaftigkeit erhöhen (Tiere fressen es oft lieber)

  • sie machen das Futter aber nicht „dessert-süß“ wie Süßigkeiten

Wichtig ist aber: Zu viel Zucker ist auch bei Tieren nicht automatisch gut, daher wird das meist gezielt und begrenzt eingesetzt.

Kseniia

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